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ISEK Estenfeld


Protokoll der Bürgerwerkstatt

Am 29. Juni fand in Estenfeld die Bürgerwerkstatt zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) statt. Das Büro Schlicht Lamprecht Schröder hat ein Protokoll der Veranstaltung erstellt, das Sie hier lesen können.

Aktuelles aus dem Gemeinderat


Kicken auf einem Kleinfeld?

Gemeinde will Angebot einholen

Das Sportgelände am Triebweg könnte schon bald um eine Attraktion reicher sein. Die Gemeinde denkt darüber nach, neben den beiden Beachvolleyball-Feldern ein Fußball-Kleinspielfeld zu errichten. Über die Anschaffung entschied der Gemeinderat in seiner Sitzung am 12. Juli noch nicht — wohl aber darüber, ein konkretes Angebot einzuholen (14:2 Stimmen).

Der Normalpreis für ein solches Feld liegt bei rund

70 000 Euro. In Estenfeld erhofft man sich aber einen „Rabatt“, wenn es zusammen mit den Gemeinden Kürnach, Rottendorf und Veitshöchheim bestellt wird, die alle ebenfalls einen Kauf planen. Hinzu kämen die Kosten für die vorbereitenden Arbeiten, die der Bauhof zu erledigen hätte. Der Platz müsste eingeebnet und der nötige „Unterbau“ inklusive der Drainageleitungen zur Entwässerung geschaffen werden.

Das Kleinfeld mit zwei Fußballtoren, das die Gemeinde im Blick hat, ist 20 mal 13 Meter groß. Gespielt wird auf Kunstrasen, ringsum befinden sich eine Bande und ein Ballfangzaun. Ein vergleichbares Feld gibt es seit dem Jahr 2008 in Unterpleichfeld. Obwohl sie ein Stück zu fahren haben, nehmen manche Estenfelder den Weg auf sich, um dort zu kicken.

Dort wo das Estenfelder Kleinfeld entstehen könnte, ist derzeit ein Bolzplatz. Zwar spielen darauf immer wieder Kinder — aber so richtig glücklich scheinen nicht alle zu sein. Bei der Gemeinde haben sich schon mehrere Eltern gemeldet und moniert, dass der Platz nach unten abfalle. Außerdem seien die beiden Tore zu weit voneinander entfernt und es fehle ein Fangnetz, das verhindert, dass die Kinder beim Ballholen weit laufen müssen.


Für Halter von Kampfhunden wird es teurer

Wer in Estenfeld einen Kampfhund hält, muss künftig mehr zahlen. In seiner Sitzung am 12. Juli beschloss der Gemeinderat mit knapper Mehrheit (9:7 Stimmen), die Hundesteuersatzung zu ändern und den Jahresbetrag pro Kampfhund von 50 auf 200 Euro zu erhöhen. Zu einer Anhebung auf 500 Euro, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, konnte sich das Gremium nicht durchringen. Zwar wollten die Räte eine abschreckende Wirkung erzielen — doch diese Summe erschien den meisten dann doch zu hoch. Mit 200 Euro verlangt Estenfeld genau so viel wie Eisenheim. Weitere Vergleichszahlen: In Oberpleichfeld liegt die Kampfhunde-Steuer bei 250 Euro, in Kürnach und Dettelbach bei 300 Euro. Satte 500 Euro werden in Wipfeld und Schwanfeld fällig.


Verena Füller zieht es nach Schweden

Das „Nesthäkchen“ verlässt den Gemeinderat: Die Sitzung am 12. Juli war die vorläufig letzte, an der Verena Füller (UWG) als aktives Ratsmitglied teilgenommen hat. Ende Juli wird sie nach etwas mehr als zwei Jahren offiziell aus dem Gremium ausscheiden. Bürgermeisterin Rosi Schraud dankte Füller für ihren Einsatz zum Wohle der Gemeinde Estenfeld und ihres Ortsteils Mühlhausen, in dem die 23-Jährige aufgewachsen ist. Ab August wird Füller nicht mehr so oft zu Hause sein, denn sie geht im Rahmen ihres Studiums (Master of European Affairs) für zwei Jahre nach Schweden. Passend dazu hatte sie zum Abschied schwedische Zimtschnecken für ihre Ratskollegen und die Zuhörer gebacken — eine nette und äußerst schmackhafte Geste. Von Seiten der Gemeinde gab es für Füller gleich mehrere Geschenke: einen Estenfeld-Teller, eine Dankurkunde und einen Blumenstrauß. Für die UWG in den Gemeinderat nachrücken wird Josef Ziegler. Er wird in der nächsten Sitzung vereidigt.


Ein Hotel für Estenfeld

Im Estenfelder Gewerbegebiet wird es bald Übernachtungsmöglichkeiten geben. Wie Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung am 12. Juli informierte, möchte der Unternehmer Holger Metzger im Bereich der Sieboldstraße ein Hotel inklusive Gastronomie errichten lassen. Dazu wird er Flächen kaufen, auf denen das Gebäude entstehen soll. Als Übernachtungsgäste hat Metzger vor allem Vertriebler im Blick, die mit den im Gewerbegebiet ansässigen Firmen Geschäftskontakte pflegen. Weitere Kundschaft erhofft er sich aufgrund der Autobahnnähe und der zentralen Lage Estenfelds in Deutschland.


Haushaltsjahr 2013 ist abgehakt

Die Jahresrechnung 2013 wurde in der Gemeinderatssitzung am 12. Juli einstimmig (16:0) entlastet. Damit ist dieses Haushaltsjahr nun offiziell abgeschlossen. Zuvor hatte Johannes Streit, der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, den Bericht der Prüfer vorgestellt. Die beiden markantesten Zahlen: Im Verwaltungshaushalt gab es Überschreitungen von rund 770 000 Euro, im Vermögenshaushalt lag die Gemeinde etwa 450 000 Euro über dem Ansatz. Günther Grimm wies darauf hin, dass dies „viel Geld“ sei und hinterfragte vor allem manche „kleinere“ Aufwendung. Im Zweifelsfall müsste man eben auch einmal auf etwas verzichten, sagte Grimm.


ILEK schafft klare Zukunftsperspektiven

Die Gemeinden im Würzburger Norden haben viel vor: Miteinander wollen sie dafür sorgen, dass die Region als Lebens-, Arbeits-, Freizeit- und Naturraum weiterentwickelt wird. Um dies zu erreichen, wollen sie Kräfte bündeln und neue Ideen umsetzen. Als Leitfaden dazu dient das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK), an dem sich insgesamt 300 Bürger beteiligt haben. Etwa zwei Drittel der von ihnen erdachten 122 Projekte sollen in den nächsten fünf Jahren verwirklicht werden. In seiner Sitzung am 12. Juli hat der Estenfelder Gemeinderat dieses umfangreiche Strategiepapier genehmigt (16:0). Ebenfalls einstimmig befürwortete das Gremium die Gründung eines Vereins, der Organisationsplattform und Projektträger zugleich sein soll. Mit der Umsetzung soll ein Fachbüro betraut werden.


Grundstück wird über Gemeindekanal entwässert

Auf einem Grundstück schräg seitlich von der Zimmerei Förster soll ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage gebaut werden. Die Adresse: Wilhelm-Barth-Straße 14b. Für den Gemeinderat sind solche Beschlüsse eigentlich Routineangelegenheiten. Doch in diesem Fall lagen die Dinge etwas anders, denn die Entwässerung des Grundstücks soll über den Gemeindeparkplatz erfolgen. Der Gemeinderat genehmigte das Bauvorhaben in seiner Sitzung am 12. Juli — allerdings nur unter besonderen Bedingungen. So muss die Antragstellerin Renate Förster eine einmalige Entschädigungszahlung in üblicher Höhe an die Gemeinde entrichten. Die Kosten für das Aufgraben des Parkplatzes zum Anschluss des Hauses an den gemeindlichen Kanal muss sie ebenfalls tragen. Auch wenn später einmal Reparaturen an der Leitung notwendig werden, muss die Bauherrin dies finanzieren. Beim Vertragsabschluss wird sich die Gemeinde des Weiteren die Grunddienstbarkeit für das Leitungsrecht eintragen lassen. Das bedeutet: Sollten irgendwann neue Leitungen verlegt werden müssen, hätte die Gemeinde das Anrecht, über das fremde Grundstück zu verfügen. Der Beschluss fiel einmütig (15:0). Gemeinderat Andreas Förster durfte wegen familiärer Verbindungen nicht mitstimmen.


Jordan zieht ins Estenfelder Gewerbegebiet

Prominenter Neuzugang für das Estenfelder Gewerbegebiet: Die Firma Jordan (Bodenbeläge und Türen) wird in der Otto-Hahn-Straße eine Lagerhalle mit angegliedertem Verwaltungsgebäude errichten. Der Gemeinderat genehmigte das Bauvorhaben in seiner Sitzung am 12. Juli einstimmig (16:0). Derzeit befindet sich die Jordan-Niederlassung für den Raum Würzburg im Stadtgebiet — dort wo sich früher die Firma Glas-Keil befand.


Kommen die Tischtennisplatten wieder?

Auf dem Spielplatz an der Apotheke und auf dem oberen Spielplatz in der Wilhelm-Hoegner-Straße gab es früher jeweils eine Tischtennisplatte. Weil sie beschädigt waren und man darauf nicht mehr gut spielen konnte, wurden sie abgebaut. Neue Platten wurden nicht aufgestellt. Genau dies forderte Gemeinderat Johannes Streit in der Sitzung am 12. Juli. Zumindest auf einem der beiden Spielplätze sollte wieder eine Platte errichtet werden, sagte er. Die Gemeindeverwaltung will sich nun erkundigen, wie viel eine Platte kostet.


Engstelle hinter Edeka birgt Gefahr

Die hintere Ausfahrt am Edeka-Markt (zur Unteren Straße hin) ist nicht ganz ungefährlich. An dieser unübersichtlichen Stelle fahren nicht nur Autos hinaus, dort sind auch Fußgänger unterwegs. In der Gemeinderatssitzung am 12. Juli äußerte Johannes Pietschmann einen Wunsch: Der Bauausschuss sollte sich die Ausfahrt einmal anschauen und dann darüber entscheiden, ob dort ein Spiegel oder ein Schild „Vorsicht Fußgänger!“ sinnvoll wäre. So ließe sich das Risiko verringern, dass sich ein Unfall ereignet.


Unangenehmer Geruch aus dem Kanal

Im Zuge der Erschließung des Neubaugebiets im Ortsteil Mühlhausen wurde ein Entlastungskanal gebaut. Dieser führt von der Kreuzung Rimparer Straße/Dr.-Fritz-Wilhelm-Straße hinunter zum Dorfgemeinschaftshaus. Anwohner klagen nun darüber, dass aus dem Kanal teilweise penetranter Geruch komme. Gemeinderätin Verena Füller gab in der Sitzung am 12. Juli eine Bitte von Mühlhäuser Bürgern weiter, die fordern, den Kanal noch einmal zu überprüfen und dann entsprechende Nachbesserungen vorzunehmen.

Letzte Änderung: 24.07.2016 20:56 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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