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Aktuelles aus dem Gemeinderat


Kostenlos ins Internet

Zwei öffentliche WLAN-Hotspots sollen

den Zugang zur digitalen Welt erleichtern

In Estenfeld wird es bald zwei öffentliche WLAN-Hotspots geben, die einen kostenlosen Zugang zum Internet ermöglichen. Infrage kommen dafür vier Standorte: die TSG-Halle, im Bereich der Otto-Hahn-Straße, die Weiße Mühle und die Schule. Wo sich die „Access Points“ (Zugangspunkte) am besten verwirklichen lassen, das sollen jetzt Fachleute klären. Einen entsprechenden Beschluss (14:1) fasste der Gemeinderat in seiner Sitzung am 21. Juni. Sobald die „Rangliste“ feststeht, wird das Gremium abstimmen, ob es der Empfehlung der Experten folgt.

Gegen die Schule als Hotspot-Standort haben manche Gemeinderäte Bedenken. Sie fürchten, dass die Kinder und Jugendlichen verbotene Dinge im Netz tun könnten. Britta Schneider sagte, das schuleigene WLAN-Netz sei abgesichert — über den Hotspot habe man dagegen keinerlei Kontrolle. Ihr Mann Rupert, der Rektor an der Grundschule ist, sei strikt gegen die Einrichtung. Johannes Pietschmann teilte diese Position.

Jens Dietzsch, Lehrer an der Mittelschule, sah die Sache etwas gelassener. Die meisten Schüler hätten Handy-Verträge mit Datenvolumen, sie seien also ohnehin unabhängig von WLAN-Netzen. Bürgermeisterin Rosi Schraud fügte hinzu, dass sich sehr viele Menschen auch außerhalb des Unterrichts in der Schule aufhielten. Zum Beispiel fänden dort zahlreiche Veranstaltungen oder Kurse statt, etwa von der Volkshochschule.

Wo auch immer die zwei Hotspots in Estenfeld letztlich geschaffen werden — die Internetnutzer werden in einer Entfernung von bis zu 200 Metern davon profitieren. Die Einrichtung wird vom Freistaat Bayern im Rahmen des Programms „BayernWLAN“ finanziert, die Gemeinde muss lediglich die Betriebskosten von 300 Euro pro Jahr zahlen. Insgesamt plant der Freistaat bis zum Jahr 2020 im ganzen Land über 10 000 Zugangspunkte an 5000 Standorten. Dafür wendet er zehn Millionen Euro auf.


Neues Feuerwehrhaus: Baubeginn am 1. August

Gemeinderat bringt erstes Ausschreibungspaket

auf den Weg

Der Termin steht: Am 1. August sollen die Arbeiten zum Bau des neuen Feuerwehrhauses beginnen. Das Gebäude entsteht auf dem Grundstück rechts neben dem Tegut-Markt und wird rund 2,2 Millionen Euro kosten. In seiner Sitzung am 21. Juni genehmigte der Estenfelder Gemeinderat — mit kleinen Nachbesserungen — einstimmig (15:0) die Firmenlisten für das erste Ausschreibungspaket. Dazu zählen folgende Leistungen: Baumeister, Gerüstbau, Zimmererarbeiten, Dach- und Wandverkleidung/Spengler, Verglasung und Sonnenschutz, Heizung/Lüftung/Sanitär sowie Elektro/Blitzschutz. Bei der Ausschreibung nutzt die Gemeinde die Bekanntmachungs- und Vergabeplattform „Deutsche eVergabe“. Damit ist es möglich, den gesamten Ausschreibungsprozess — von der Vorbereitung über die Bekanntmachung sowie Durchführung bis zur Bewertung und Zuschlagserteilung — noch effizienter durchzuführen.


Gemeinde unterstützt Feuerwehr finanziell

Die Freiwillige Feuerwehr Mühlhausen wird auf eigene Rechnung ein Mehrzweckfahrzeug kaufen. An die Gemeinde Estenfeld hat sie sich mit der Bitte gewandt, die laufenden Kosten dafür zu übernehmen. Dazu gehören Versicherung, Steuer, Sprit und Kundendienste. Da die Feuerwehrleute eine sehr wichtige Aufgabe erfüllen, war es für den Gemeinderat eine Selbstverständlichkeit, dem Wunsch nachzukommen. In der Sitzung am 21. Juni wurde der Antrag einstimmig (15:0) genehmigt. Allerdings wird die Gemeinde nicht finanziell einspringen, sollten Reparaturkosten anfallen oder ein Ersatz für das Auto benötigt werden. Damit das Feuerwehrfahrzeug mit Digitalfunk ausgestattet wird, ist der Einbau entsprechender Geräte notwendig. Die Summe von etwa 770 Euro, die dafür anfällt, zahlt ebenfalls die Gemeinde.


Kanalnetz wird gründlich gereinigt

Im Kanalnetz lagern sich Feststoffe ab, die den Abfluss des Abwassers behindern. Diese Rückstände müssen in regelmäßigen Zeitabständen entfernt werden. In Teilen Estenfelds werden deshalb in diesem Jahr wieder die Kanäle inspiziert und gereinigt. Nach der Ausschreibung standen zwei Anbieter zur Wahl: Der Kostenvoranschlag der Firma Barthel Umweltdienste (Maßbach) lag bei rund 44 700 Euro brutto, die zweite Firma verlangte etwa 50 400 Euro brutto. In seiner Sitzung am 21. Juni entschied sich der Gemeinderat einstimmig (15:0) für das günstigere der beiden Angebote. Die Unterhaltsleistung ist im laufenden Haushalt berücksichtigt.


Mehr Straßenleuchten, höhere Kosten

Der Vertrag mit den Stadtwerken Würzburg über die Straßenbeleuchtung in Estenfeld läuft zum Ende dieses Jahres aus. In seiner Sitzung am 21. Juni beauftragte der Gemeinderat Bürgermeisterin Rosi Schraud einstimmig (15:0), den Folgevertrag zu unterzeichnen. Er gilt vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2022. Die Zahl der Leuchten ist in der Gemeinde vor allem aufgrund des Neubaugebiets „Triebweg III“ stark angestiegen. Im Jahr 2014 gab es 654 Standard- und lediglich vier LED-Leuchten — heute sind es 648 Standard- und bereits 103 LED-Leuchten. Demzufolge steigen auch die Kosten für die Gemeinde an, sie liegen bei rund 87 400 Euro für fünf Jahre Laufzeit.


Ökostrom: Gemeinde setzt auf Regionalität

Die Gemeinde Estenfeld wird die Ausschreibung für die Lieferung von Ökostrom selbst in die Hand nehmen und auf eine Bündelausschreibung durch die Firma Kubus verzichten. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 21. Juni einstimmig (15:0) beschlossen. Das Gremium hofft, auf diese Weise mehr Einflussmöglichkeiten bei der Wahl des Anbieters zu haben. Jeder Euro sollte in der Region bleiben, lautete die einhellige Meinung der Räte. Dafür nehmen sie auch in Kauf, dass der Strompreis geringfügig höher ist. Der aktuell geltende Stromliefervertrag mit der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) endet zum 31. Dezember 2017.


A 7-Ausbau: Ministerium plant keinen Lärmschutz

Die Antwort fiel ernüchternd aus: Das Bundesverkehrsministerium hat auf ein Schreiben der Gemeinde Estenfeld reagiert und Lärmschutzmaßnahmen an der Kürnachtal- und der Pleichachbrücke eine vorläufige Absage erteilt. Begründung: Man werde die Brücken zwar für ein später geplantes sechsspuriges Befahren der A 7 ausbauen, aber vorläufig nur vier Spuren nutzen — und da seien Schutzvorkehrungen nicht notwendig. Als Bürgermeisterin Rosi Schraud das Schreiben des Ministeriums in der Sitzung am 21. Juni vorlas, konnten die Gemeinderäte nur mit dem Kopf schütteln. Obwohl ihnen allen klar war, dass sie wenig Erfolgschancen haben, plädierten sie dafür, den Behördenvertretern zurückzuschreiben und ihren Unmut zu bekunden. Das wollen sie jedoch nicht im Alleingang tun, sondern in Absprache mit der Gemeinde Kürnach, die näher an der Autobahn liegt und somit noch stärker vom Verkehrslärm betroffen ist als die Mühlhäuser Bevölkerung.


Kreisel soll Gewerbegebiet hinter Ikea anbinden

Die Stadt Würzburg hatte bei den Gewerbeansiedlungen in nördlicher Richtung zuletzt meistens das Nachsehen. Die Betriebe bauten wegen der unmittelbaren Nähe zur Autobahn lieber in den Gewerbegebieten von Estenfeld oder Kürnach. Nun legt die Stadt nach und schafft hinter dem Ikea große Flächen, auf denen sich neue Firmen und damit Gewerbesteuerzahler ansiedeln sollen. Um den Bereich verkehrsmäßig besser anzubinden, soll an der Zufahrt zur B 19 zwischen Estenfeld und Maidbronn ein neuer Kreisverkehr entstehen. Die Arbeiten zum Bau des Kreisels sollen mit Beginn der Sommerferien losgehen und voraussichtlich sechs Wochen dauern. Dazu ist eine Vollsperrung der Kreisstraße WÜ 8 nötig. Wie Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung am 21. Juni informierte, hat sich der Bauausschuss jüngst für diese Variante ausgesprochen — wohlwissend, dass dies den Anwohnern der Maidbronner Straße in Estenfeld eine vorübergehende Mehrbelastung bringt. Bei einer halbseitigen Sperrung der WÜ 8 würde sich die Bauzeit jedoch verdoppeln — und das wollten die Ausschussmitglieder nicht. Sie sprachen sich außerdem dafür aus, im Zuge der Arbeiten den Radweg in Richtung Ikea mit anzubinden.

Hinweis zu Öffnungszeiten


Am Dienstag, 28. Juni, ist das Standesamt geschlossen.



Aktueller Terminhinweis


Bürgerwerkstatt zum ISEK Estenfeld


Wie möchten wir jetzt und in 15 Jahren in Estenfeld leben? Was zeichnet unsere Gemeinde aus? Wo können wir etwas verbessern und was muss dafür getan werden? Dies sind zentrale Fragen, die sich uns heute stellen. Angesichts des demographischen und sozialen Wandels wird sich das Leben in Estenfeld allmählich verändern. Die Menschen werden älter, einige Gebäude werden nicht mehr benötigt und vor allem im Altort muss einer Verödung entgegengewirkt werden.

Mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept - kurz ISEK - möchten wir die Grundlage schaffen, um konstruktiv mit diesen neuen Herausforderungen umgehen zu können.

Im Oktober letzten Jahres haben wir zusammen mit dem Architekturbüro Schlicht Lamprecht Schröder aus Schweinfurt den ISEK-Prozess mit einer Bürgerinformationsveranstaltung begonnen. In der Zwischenzeit wurde die Bestandsaufnahme durchgeführt.

Das Büro möchte nun die bisherigen Ergebnisse öffentlich vorstellen und anschließend mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, ins Gespräch kommen. Hier sind Ihre Anregungen und Ideen für Estenfeld gefragt! Gemeinsam wollen wir Leitbilder und Ideen für die Zukunft unserer Gemeinde erarbeiten, um die künftige Entwicklung Estenfelds positiv gestalten zu können. Deshalb laden wir Sie herzlich ein zu unserer Bürgerwerkstatt am Mittwoch, 29. Juni, um 19 Uhr im Sängerheim.

Letzte Änderung: 25.06.2016 14:35 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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