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Aktuelles aus Estenfeld


Gemarkungsstein

Stauchen auf dem neuen Stein

Wanderung entlang der Grenze

zu Mühlhausen und Maidbronn

Die Feldgeschworenen von Estenfeld und Mühlhausen luden alle Bürgerinnen und Bürger zum Grenzgang ein. Eingeladen waren auch die Kollegen der angrenzenden Gemarkung Maidbronn. Estenfelder und Mühlhäuser nutzten die Gelegenheit, die eigene Gemarkungsgrenze und die Arbeit der Feldgeschworenen näher kennen zu lernen.

Die Gruppen trafen sich am sogenannten „Dreiländereck“, an dem die Grenzen der Estenfelder, Mühlhäuser und Maidbronner Gemarkung zusammentreffen. Bürgermeisterin Rosi Schraud begrüßte alle Teilnehmer und ihren Bürgermeisterkollegen aus Rimpar, Burkard Losert. Sie erläuterte das wichtige Amt der Feldgeschworenen, der Siebener. Der Begriff stammt daher, da meist sieben ehrbare Leute einer Gemeinde für deren Grenzen verantwortlich waren. „Die Nachbargrenzen, aber auch die eigenen Grenzen zu kennen und zu achten ist sehr wichtig, um Streitigkeiten zu vermeiden“, sagte Schraud.

Anschließend erklärte Otmar Heinrich, Feldgeschworener aus Mühlhausen, den Teilnehmern die Flurlage „Galgengrund“ und den historischen Hintergrund, der zur Namensgebung führte. Anschließend lief die Gruppe zur Gemarkungsgrenze Mühlhausen/Maidbronn, an der ein Grenzstein gesetzt wurde. Die Teilnehmer konnten dabei zusehen, wie die Siebener fachmännisch den Stein ausrichteten und anschließend setzten. Danach gab es das traditionelle „Stauchen“. Dabei werden Personen von den Siebenern dreimal auf den Grenzstein gehoben und manchmal ein wenig unsanft abgesetzt, damit ihnen der Grenzverlauf in Erinnerung bleibt. Diesmal traf es den Zweiten Bürgermeister Joachim Sadler, die Gemeinderätin Verena Füller (im Bild) und Andreas Gutmann, einen jungen Estenfelder Landwirt.

Einen Einblick in die modernste Technik der Grenzsteinsuche bekamen die Teilnehmer von Albin Wolz und Georg Roth. Diese erklärten anschaulich die Funktion des neuen GPS-Gerätes, mit dem die Grenzsteinsuche auf den Zentimeter genau erfolgen kann.

Weiter ging es entlang der Mühlhäuser Grenze durch den Wald an der Autobahn. Danach stattete die Gruppe dem Biber noch einen Besuch ab. Günther Prinz erläuterte die landschaftlichen Veränderungen, die durch die Aufstauung der Pleichach stattgefunden haben. Erstaunt waren alle, wie viele Bäume vom Biber gefällt wurden und welche erstaunlichen Bauwerke er errichtet hat.

Zum Schlusshock ging es in das Dorfgemeinschaftshaus, in dem die Freiwillige Feuerwehr Mühlhausen alle Teilnehmer mit Getränken, Würstchen sowie Kaffee und Kuchen bewirtete.

Aktuelle Terminhinweise


Tag der offenen Tür

an den Regenrückhaltebecken

Die Gemeinde Estenfeld lädt am Freitag, 24. Juni, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie alle beteiligten Behörden und Initiativen zum Thema „Vorfluter Kürnach und die daran liegenden Rückhaltebecken“ ein. Mit dieser Aktion will die Gemeinde zur sachlichen Information beitragen und die unberechtigten Vorwürfe gegen sie entkräften. Mit der Begehung der Becken und technischen Bauwerke kann sie durch Transparenz und Offenheit belegen, dass ihre Einrichtungen einwandfrei funktionieren und im Falle einer Störung zeitnah reagiert werden kann. Treffen zum Tag der offenen Tür an den Regenüberlaufbecken ist um 14 Uhr am Bauhof. Dort gibt es eine kurze Erklärung über die Funktionsweise der Regenrückhaltebecken. Anschließend geht es gemeinsam direkt an die Regenrückhaltebecken zur Besichtigung. Die Gemeinde freut sich auf eine rege Beteiligung.


Bürgerwerkstatt zum ISEK Estenfeld

Wie möchten wir jetzt und in 15 Jahren in Estenfeld leben? Was zeichnet unsere Gemeinde aus? Wo können wir etwas verbessern und was muss dafür getan werden? Dies sind zentrale Fragen, die sich uns heute stellen. Angesichts des demographischen und sozialen Wandels wird sich das Leben in Estenfeld allmählich verändern. Die Menschen werden älter, einige Gebäude werden nicht mehr benötigt und vor allem im Altort muss einer Verödung entgegengewirkt werden.

Mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept - kurz ISEK - möchten wir die Grundlage schaffen, um konstruktiv mit diesen neuen Herausforderungen umgehen zu können.

Im Oktober letzten Jahres haben wir zusammen mit dem Architekturbüro Schlicht Lamprecht Schröder aus Schweinfurt den ISEK-Prozess mit einer Bürgerinformationsveranstaltung begonnen. In der Zwischenzeit wurde die Bestandsaufnahme durchgeführt.

Das Büro möchte nun die bisherigen Ergebnisse öffentlich vorstellen und anschließend mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, ins Gespräch kommen. Hier sind Ihre Anregungen und Ideen für Estenfeld gefragt! Gemeinsam wollen wir Leitbilder und Ideen für die Zukunft unserer Gemeinde erarbeiten, um die künftige Entwicklung Estenfelds positiv gestalten zu können. Deshalb laden wir Sie herzlich ein zu unserer Bürgerwerkstatt am Mittwoch, 29. Juni, um 19 Uhr im Sängerheim.

Fronleichnamsprozession


Die Aufstellung zum Kirchenzug an Fronleichnam, Donnerstag, 26. Mai, erfolgt um 8.45 Uhr am Rathaus. Der Gottesdienst beginnt um 9 Uhr in der St.-Mauritius-Kirche, anschließend findet die Prozession statt. Wegen der Prozession halten die Busse an diesem Tag zwischen 10 und 12 Uhr nur an den Haltestellen B 19, Wilhelm-Hoegner-Straße und Röntgenstraße.

Aktuelles aus dem Gemeinderat


Zusätzliche Fahrten ins Triebweg-Gebiet

Kompromiss zur Anbindung ans Busnetz —

Takt im Altort bleibt bestehen

Die Ideallösung ist es zwar nicht, aber zumindest haben die Gemeinde Estenfeld und die Allgemeine Personennahverkehrs GmbH (APG) nun endlich einen Kompromiss gefunden, wie die Anwohner des Triebweg-Gebiets besser an das Busnetz angebunden werden. In seiner Sitzung am 10. Mai beschloss der Gemeinderat einstimmig (16:0), dass die Linie 440 den Triebweg mehrmals am Tag ansteuern soll. Fünf zusätzliche Fahrten kommen somit hinzu — da das Gebiet schon jetzt dreimal täglich angefahren wird, macht der Bus künftig also achtmal pro Tag am Triebweg Halt.

Für die Bewohner des Altorts wird sich durch diese Regelung nichts ändern. Die Linien 430 bzw. 431 bleiben davon unberührt — das heißt, der Halb-Stunden-Takt bleibt in Estenfeld erhalten. Alle Haltestellen im Ort werden im gewohnten Rhythmus bedient.

Auch wenn die Extra-Fahrten zum Triebweg ein Gewinn sind — bei der Gemeinde hatte man eigentlich gehofft, die Anwohner des Gebiets noch häufiger „mitnehmen“ zu können. In seiner April-Sitzung hatte der Gemeinderat beschlossen, dass Bürgermeisterin Rosi Schraud erneut ein Gespräch mit der APG führen solle, um den Triebweg fest in den vorhandenen Linienverkehr zu integrieren. Das hat Schraud getan — doch der Vorschlag der Gemeinde, dass der Bus regelmäßig eine Schleife zum Triebweg fahren solle, erschien der APG nicht praktikabel. Begründung: Dies hätte „pro Umlauf zehn Minuten Verlängerung“ zur Folge und somit müsste der gesamte Korridor neu überplant werden.

Aufgrund dieser Absage überlegte der Gemeinderat nun, wie er weiter vorgehen sollte. Die Zeit drängte, denn die APG brauchte eine Entscheidung bis zur

19. Kalenderwoche, also noch vor Pfingsten. Die erste Option war, den Gemeinderatsbeschluss aus der Januar-Sitzung zu erneuern. Damals hatte sich das Gremium mit der knappen Mehrheit von 8:7 Stimmen für einen sechsmonatigen „Probelauf“ entschieden. Die Linien 430 bzw. 431 sollten das Triebweg-Gebiet von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 19 Uhr in beiden Richtungen im Stundentakt anfahren. Die Konsequenz wäre gewesen, dass die Haltestellen Wilhelm-Barth-Straße und Untere Ritterstraße nicht mehr im Halb-Stunden-Takt, sondern im Stunden-Rhythmus angefahren werden. Bei den Fahrgästen, die dort ein- und aussteigen, sorgte das für großen Unmut.

In der Sitzung am 10. Mai fand sich für eine „Testphase“ keine Mehrheit. Mindestens ein Jahr hätte sie laufen müssen, um konkrete Aussagewerte zu erhalten. Die Abstimmung darüber endete 8:8 — bei einem Patt gilt ein Vorschlag als abgelehnt.

Daraufhin wurde die zweite Alternative auf den Tisch gebracht: eine Anbindung des Triebweg-Gebiets durch zusätzliche Fahrten der Linie 440. Die SPD-Fraktion wollte über diese Lösungsmöglichkeit erst intern beraten. Daher bat sie darum, die Sitzung für fünf Minuten zu unterbrechen — was auch genehmigt wurde. Nachdem die Mitglieder der SPD-Fraktion wieder in den Rathaussaal zurückgekehrt waren, wurde abgestimmt. Ergebnis: Mit 16:0 wurde der Vorschlag angenommen. Trotz dieses eindeutigen Votums — die optimale Lösung war das noch für keinen der Gemeinderäte.


Maifeier: Kranz-Hochziehen muss genügen

Gemeinde reagiert nach Beinahe-Unglück — Baum wird künftig ohne Publikum aufgestellt

Bei der Maibaumaufstellung am 30. April wäre es beinahe zu einem schweren Unglück gekommen. Die

20 Meter hohe Birke, die den Maibaum symbolisiert, stürzte um und verfehlte die Zuschauer nur knapp.

Gott sei Dank gab es keine Verletzten. Aus diesem Vorfall zog der Estenfelder Gemeinderat in seiner Sitzung am 10. Mai Konsequenzen: Er beschloss mit 15:1 Stimmen, dass beim Festakt vor dem Rathaus künftig lediglich ein Kranz hochgezogen wird. Der Baum selbst soll schon einige Tage vorher aufgestellt werden — ohne Publikum.

Die Gemeinderäte waren sich einig, dass es nicht möglich sei, die Zuschauer vor dem Rathaus ausreichend zu sichern. Dafür gehe es dort aufgrund der räumlichen Situation schlicht zu eng zu. Bürgermeisterin Rosi Schraud brachte es auf den Punkt: „Wir können nicht weiter so verfahren, als wäre nichts geschehen.“ Schraud sagte, sie habe mit ihren Bürgermeister-Kollegen und den Feuerwehr-Kommandanten gesprochen. Dabei sei allen klar gewesen, „dass die Gemeinde riesengroßes Glück hatte, das aber nicht überstrapaziert werden darf“.

Ein großes Lob sprach die Bürgermeisterin ihrem Stellvertreter Joachim Sadler aus: Er habe nach dem Zwischenfall umsichtig reagiert und die Situation trotz des großen Schrecks souverän gemeistert. Sadler hätte bei der Maibaumaufstellung die Begrüßungsrede für die Gemeinde halten sollen, Schraud war bei der Parallelveranstaltung in Mühlhausen.

Die einzige Gegenstimme im Gemeinderat kam von Albin Wolz. Er sagte, es stehe für ihn außer Frage, dass man auf den Vorfall reagieren müsse — allerdings halte er es „für verfrüht, jetzt schon eine Grundsatzentscheidung zu treffen“.


Verena Füller wird den Gemeinderat verlassen

Sie ist das mit Abstand jüngste Mitglied des Estenfelder Gemeinderats: Verena Füller aus dem Ortsteil Mühlhausen. Doch die 23-Jährige, die für die UWG am Ratstisch sitzt, wird dem Gremium nur noch bis Ende Juli angehören. In einem Schreiben an die Gemeinde hat Füller am 20. April darum gebeten, sie aus beruflichen Gründen von ihrem Ehrenamt abzuberufen. Dies tat der Gemeinderat in seiner Sitzung am

10. Mai einstimmig (15:0). Bürgermeisterin Rosi Schraud bedauerte die Entscheidung Füllers, zeigte aber auch Verständnis dafür, dass das Studium für sie Priorität habe. Die Gemeinde wird nun Josef Ziegler anschreiben, der aufgrund seiner Stimmenzahl bei der Wahl 2014 als erster Nachrücker der UWG vorgesehen ist. Sollte Ziegler bereit sein, wird er in der ersten Gemeinderatssitzung nach dem Ausscheiden Füllers deren Platz einnehmen.


Schulkomplex: Turnhalle wird zuerst saniert

Dass sie schon 42 Jahre alt ist, das sieht man der Turnhalle der Grund- und Mittelschule an, außen wie innen. Die Zeit ist reif, um sie grundlegend zu sanieren. Den ersten Schritt dazu hat der Estenfelder Gemeinderat in seiner Sitzung am 10. Mai unternommen: Er beschloss einstimmig (16:0), die Planungsleistungen an mehrere Ingenieurbüros zu vergeben. Gesamtkosten: 69 500 Euro brutto. Die Gemeinde zielt darauf ab, eine möglichst hohe Förderung zu bekommen — das gilt auch für die anderen Gebäude des Schulkomplexes, die in den kommenden Jahren ebenfalls runderneuert werden sollen.


Werbeanlage: Gemeinde muss sich fügen

Das Medienhaus Weber darf am Anwesen Würzburger Straße 33 eine elektronische Werbeanlage errichten, die in der Dunkelheit angestrahlt wird. Das Landratsamt Würzburg hat die Pläne im April genehmigt — und damit eine eigene Entscheidung revidiert, die bereits zwei Jahre zurückliegt. Damals hatte sich die Behörde noch dem Estenfelder Bauausschuss angeschlossen. Dieser hatte die geplante Tafel abgelehnt, weil diese gegen die Satzung der Gemeinde verstoße. Die Firma klagte dagegen und bekam vom Verwaltungsgericht Würzburg Recht. Das Landratsamt wurde verpflichtet, die beantragte Baugenehmigung zu erteilen. Die Gemeinde wehrte sich juristisch dagegen, doch die Zulassung der Berufung wurde vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof verweigert. Nun muss sich die Gemeinde fügen — eine Nachricht, die in der Gemeinderatssitzung am 10. Mai natürlich keine Freude auslöste.


Höheres Verzehrgeld für Feldgeschworene

Das Verzehrgeld für die Feldgeschworenen der Gemeinde Estenfeld am Feldgeschworenentag wird erhöht: Diese bekommen nun 25 statt 20 Euro. Mit diesem einstimmigen Beschluss (13:0) schloss sich der Estenfelder Gemeinderat in seiner Sitzung am 10. Mai einer gleichlautenden Entscheidung des Marktes Eisenheim an. Drei Ratsmitglieder stimmen nicht mit: Albin Wolz ist selbst Feldgeschworener, bei Ulrike Roth und Silke Scheller sind es die Männer.


Keine weitere Flüchtlingsunterkunft in Estenfeld

Vor einiger Zeit hat ein Privatmann dem Landratsamt Würzburg mitgeteilt, dass er in der Joseph-Knapp-Straße in Estenfeld eine Flüchtlingsunterkunft plane. Daraufhin wandte sich die Behörde an die Gemeinde und fragte an, ob diese denn überhaupt bereit sei, eine weitere derartige Einrichtung zu genehmigen. In Estenfeld gibt es in der Otto-Hahn-Straße bereits über 100 Plätze für Flüchtlinge — die Gemeinde engagiert sich bei der Unterbringung also weitaus stärker als viele andere Kommunen im Landkreis. Wie Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung am 10. Mai informierte, habe die Gemeinde dem Landratsamt mitgeteilt, dass sie eine weitere Unterkunft vorerst ablehne. Unabhängig davon hat der Privatmann von seinem Vorhaben wieder Abstand genommen. Die Gründe dafür sind, dass die Finanzierung nicht ausreichend geklärt war und dass fraglich war, ob denn überhaupt so schnell Flüchtlinge dort untergebracht werden müssen.


Hauck berät Gemeinde in Sachen Kartause

Prominente Unterstützung hat sich die Gemeinde Estenfeld bei der Zukunftsplanung für die Kartause ins Boot geholt. Wie Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung am 10. Mai informierte, habe sie tags zuvor einen Ortstermin mit dem früheren Kölner Dombaumeister Dr. Michael Hauck gehabt, dem Sohn des verstorbenen Estenfelder Steinmetzmeisters Erwin Hauck. Michael Hauck, selbst gelernter Steinmetz und Restaurator, hat sich bereit erklärt, die Gebäudesubstanz zu begutachten und der Gemeinde — ganz unverbindlich — ein Angebot für eine Bestandsanalyse zu unterbreiten. Diese ist Voraussetzung für eine Konzeptentwicklung.


Renaturierung der Kürnach im Blick

Bürgermeisterin Rosi Schraud hat bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes um ein vorbereitendes Gespräch zur Renaturierung der Kürnach gebeten. In der Gemeinderatssitzung am

10. Mai sagte Schraud, sie habe hierbei zwei potenzielle gemeindliche Flächen im Blick, die am Brühl an der Kürnach liegen. Diese sind momentan als Ausgleichsflächen für die Direktanbindung und das Gewerbegebiet in den Bebauungsplänen festgesetzt. Schraud erhofft sich durch diese Maßnahme sogar eine Aufwertung der Flächen.


Polizeibericht: Weniger Einbrüche, mehr Unfälle

In Estenfeld kann man sich sicher fühlen — das zeigt die Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Würzburg-Land, die in der Gemeinderatssitzung am 10. Mai vorgestellt wurde. Im Jahr 2015 wurden im Ort 110 Fälle aktenkundig, 67 davon wurden geklärt. Das ergibt eine Aufklärungsquote von 60,9 Prozent (Landkreis: 65,8 Prozent). Diebstähle wurden 31 verzeichnet, darunter waren fünf aus Fahrzeugen und lediglich drei aus Wohnungen. Landkreisweit wurde bei den Einbrüchen die Trendwende geschafft: Die Zahl ist dank verstärkter Prävention seitens der Polizei zurückgegangen — von 140 im Jahr 2014 auf 121 im Jahr 2015. Immer mehr Einbrüche werden laut dem Polizeibericht „im Versuchsstadium“ abgebrochen, was auf eine bessere Sicherung der Wohnungen zurückzuführen ist. Auch insgesamt weist die Bilanz in die richtige Richtung: Mit insgesamt 2389 Kriminalstraftaten wurde ein Minus von 150 Fällen (- 5,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Eine deutliche Steigerung gab es im Landkreis dagegen bei den Verkehrsunfällen: Im Jahr 2014 ereigneten sich 1979 Unfälle, im Folgejahr waren es 2279, also genau 300 mehr. In Estenfeld wurden 83 Unfälle registriert.

Aktuelle Information


Resolution zum Ausbau der A 7

Die Gemeinden der kommunalen Allianz "Würzburger Norden", zu der auch Estenfeld gehört, haben eine gemeinsame Resolution verfasst. Darin machen sie sich für einen sechsstreifigen Ausbau der A 7 plus Standspur zwischen Werneck und Biebelried stark. Ziel ist es, den Ausbau der A 7 über den Bundesverkehrswegeplan zu erreichen.


Die Resolution können Sie hier im Wortlaut lesen.

Letzte Änderung: 24.05.2016 18:36 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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